Heute morgen gegen 9Uhr sind einige Kinder lautstark und der Fußball WM entsprechend ausgerüstet auf dem Hinterhof unterwegs gewesen. Ich find es ja schön, wenn die Kinder draußen spielen. Aber müssen sie direkt unter meinem Fenster in diese nervtötenden Tröten blasen, wenn ich mich noch mal umdrehen möchte?
Das hebt das Aggressionspotenzial eines Samstagmorgens doch deutlich an. Auch Mitbewohner Jesper wäre bereit, diese Kinder einer pädagogischen Maßnahme zu unterziehen.
Nicht nur auf dem Hinterhof sondern auch beim Fußballgucken nervt dieses Getröte gewaltig. Für uns gepflegte europäische Fußballfans ist diese Art der "Atmosphäre" offenbar nicht so ansprechend. Beim Eröffnungsspiel herrschte Einigkeit in unserem zum WM Studio umfunktionierten Wohnzimmer: Diese Tröten können wir nicht leiden.
Es ist gerade Halbzeit im Spiel der Südkoreaner gegen die Griechen. Thomas hat Besuch von seinen Großeltern und ist mit ihnen Essen gegangen. Für ihn bleibt zu hoffen, dass im Restaurant vielleicht ein Fernseher läuft.
Der Sommer hat bei uns in Greifswald noch nicht wirklich Einzug gehalten. Ab und an war es mal recht warm, aber am Donnerstag, als der Rest des Landes zerflossen ist, haben wir bei 16° ohne Jacke unglaublich gefroren. Gestern gewitterte es zeitweise heftig und heute ist es auch bewölkt und weit entfernt vom üblichen Juniwetter.
In den letzten Tagen hab ich einige Bücher ausgelesen. Die Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch von Marina Lewycka hatte ich zwischenzeitlich zur Seite gelegt, um andere Bücher zu lesen.
Innerhalb meiner Traktorpause habe ich Simon Becketts Chemie des Todes gelesen.
Ebenfalls eingeschoben habe ich Stieg Larssons Verblendung.
Die knapp 700 Seiten habe ich erstaunlicherweise an einem Wochenende geschafft und obwohl die zwei Protagonisten erst nach 300 Seiten zusammen kamen, um das Rätsel zu lösen, war die Geschichte zu keiner Zeit langatmig oder uninteressant. Ganz im Gegenteil: Sie ist spannend und hervorragend erzählt. Die Perspektivwechsel sind äußerst gelungen und die Charaktere sind so interessant und vielschichtig, wie eine solche Geschichte über drei Bände es erfordert.
The Awakening war eher enttäuschend. Die Änderungen, die an der Story zugunsten des Seriendrehbuchs vorgenommen wurden, haben dem Inhalt wohl recht gut getan. Elena gefällt mir als Figur im Roman bisher überhaupt nicht. Sie ist oberflächlich und die Motive ihrer Handlungen bedenklich. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Romane weiterlesen werde oder ob ich nicht lieber doch geduldig warte, bis im September die 2.Staffel anläuft.
Auch von Alyson Noels The Immortals Reihe erscheint diesen Monat ein weiterer Band. Teil 4 müsste mittlerweile sogar schon bei uns bestellbar sein.
Da Teil 3 sogar recht spannend gewesen ist, werde ich mir wohl auch diesen vierten kaufen. Bei Gelegenheit werde ich mal in den Weiland schlendern und das Buch bestellen.
Mittlerweile ist auch Thomas wieder da und wir gucken zusammen die letzten Minuten Südkorea - Griechenland. Dazu gibt es Kuchen von seiner Oma und Erdbeeren von Karls Erdbeerhof. Yummy!


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